Wilfried Schmitt – ein Nachruf

Wilfried Schmitt Wilfried Schmitt (70), Club-Vize und CCW-Schatzmeister verstarb nach kurzer, schwerer Erkrankung am 3. August 2013. Ein unersetzlicher Verlust für den CCW und seine Bühnenaktiven, führte Wilfried doch mit Umsicht in der vergangenen Kampagne bereits das 15. Mal u.a. die Regie unserer jeweils drei Veranstaltungen im Wiesbadener Kurhaus. Komitee-, Schelmen- und Lilienratsmitglied Wilfried Schmitt „schuftete“ ansonsten ja eher im Hintergrund und spendierte mit seiner Rita dafür seit Jahren auch noch den einen oder anderen Euro – sowie den Blumenschmuck unserer „Närrischen Staatsempfänge“ im Theaterfoyer.
Begonnen hat es mit “Café Melodie” in den 80er Jahren “Unter den Eichen”. Der Chronist schleppte vom ZDF-Gelände einen PKW-Anhänger voller Feuerdorn-Zweige zu Dekorationszwecken an, waren doch da die CCW-Stammgäste Rita und Wilfried, die einen Floristik-Betrieb am Südfriedhof ihr eigen nennen, und doch Ahnung davon haben mussten, wie man das stachelige Zeug an die Decke bringt. Zugegebenermaßen befand sich ob der Raumtemperatur abends keines der leuchtenden Perlchen mehr an den Zweigen, zwei Neumitglieder waren aber am Haken und traten dem CCW zum 11.11.1990 endgültig bei.
Zuvor war Wilfried Mitglied der legendären Kreiselspatzen des KCK und auch “aktiver Brummer”. Aus einer aus Clubreihen bunt zusammengesetzten fröhlichen Runde, die sich jährlich zu einem vorweihnachtlichen Essen traf, entstand dann unter Schmitts Mithilfe auch der Lilienrat als Kreis der Sponsoren/innen des Clubs. Als Programmregisseur unserer Fremdensitzungen und Gala-Veranstaltungen war Wilfried verlässlicher Partner der jeweiligen Moderatoren und auftretenden Künstler/innen.

Alle schätzen seine ruhige und ausgleichende Art! Keiner der Närrinnen und Narrhallesen bekam über Jahre etwas von eventuell hektischen Momenten “backstage” mit – dafür sorgte schon der Regisseur! Sein Spruch: “Hinter der Bühne ist alles reine Nervensache – alles darf passieren, doch keiner darf es merken!” Wilfried saß als aktives Komiteemitglied deshalb wohl auch als Einziger noch nie im Komitee, die Gemeinschaft war ihm allerdings sehr wichtig – und die bewies mit ihrer überwältigenden Teilnahme an Wilfrieds Trauerfeier – auch über die Vereinsgrenzen hinweg, dass Wilfried ihnen ein guter Kamerad und Freud war. Unser Mitgefühl gilt seiner Rita und der ganzen Familie. Am Totensonntag wurde ihm stellvertretend für alle im letzten Jahr verstorbenen Clubmitglieder noch einmal in großer Runde gedacht.

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